Das schwächste Glied im venösen System ist die Spannung der Venenwände, der sogenannte Venentonus. Ist die Spannung zu schwach, haben die Venen keinen äusseren Halt und dehnen sich aus. Als Folge schliessen die Venenklappen nicht mehr richtig, das Blut fliesst wieder zurück und staut sich in den Venen. Dadurch wird der Druck in der betroffenen Vene grösser, die Venenwände geben nach und die Venenklappen in den darunterliegenden Venenabschnitten können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine familiäre oder altersbedingte Bindegewebsschwäche sowie verstärkte Fettansammlung unter der Haut haben einen negativen Einfluss auf den Venentonus.

 

Venenleiden entwickeln üblicherweise ein chronisches Krankheitsbild, das dazu neigt, mit zunehmendem Alter fortzuschreiten. Eine rechtzeitige Abklärung bzw. Behandlung ist deshalb sehr wichtig.
Häufig zeigen die Patienten bereits in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter die ersten Symptome eines beginnenden Venenleidens. Mit fortschreitendem Alter nimmt die Ausprägung der Symptome zu. Bei Frauen kommt es häufig während der Schwangerschaft zu einer deutlichen Zunahme der Beschwerden.

Wie gross ist mein Risiko

Hier können Sie testen, ob bei Ihnen die Möglichkeit eines Venenleidens besteht oder in Zukunft bestehen kann. Je nach Ergebnis sollten Sie die richtigen Massnahmen einleiten, die Ihnen auf dieser Website empfohlen werden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Test keine Konsultation einer Fachperson ersetzen kann.


Jetzt gleich ausprobieren – der Hirudoid® forte-Punktetest »